Beimssiedlung: Baumfällungen und mehr
In der Beimssiedlung werden zahlreiche alte Bäume gefällt. Aktuell wurden an der Ecke Walbecker Str./Pappelallee drei offensichtlich gesunde große, alte Bäume gefällt. Warum wird das gemacht? Zukunftsfähig wäre es, die Bäume zu schützen, denn sie leisten wichtige Beiträge für die Gesundheit von Mensch und Umwelt: Filtern Schadstoffe aus der Luft, spenden Schatten und sorgen durch Verdunstung für kühlere Luft, bieten Vögeln und anderen Tieren Lebensraum, etc. Nachpflanzungen kann ich hier in der Beimssiedlung nicht erkennen, allerdings kann keine Nachpflanzung den Wert der alten, großen Bäume ausgleichen! Gefällt wird viel in der Beimssiedlung, aber es mangelt an der Pflege der Bäume. Viele Bäume sind von Misteln befallen und da müsste mit Fachverstand Baumpflege durch Rückschnitt betrieben werden, bevor die Bäume durch den Mistelbefall zerstört sind.
An o.g. Ecke Walbecker Str./Pappelallee wuchs bis vor zwei Jahren noch eine wunderschöne Klatschmohnwiese. Der Klatschmohn wurde radikal mit Maschinen ausgemerzt! Warum? Jetzt wachsen dort zunehmend Disteln.
Zu bemängeln meinerseits ist auch das ständige Rasenmähen in der Beimssiedlung. Besonders wenn es sehr trocken ist, entsteht durch das Mähen sehr viel gesundheitsschädlicher Staub. Inzwischen werden hier sogar die Gehwege mit Rasenmähern "gemäht", um jedes Grün zu beseitigen. Nach dem Mähen wird noch umfangreich mit Laubbläsern gearbeitet. Insgesamt sorgen der Einsatz der unterschiedlichen Mähgeräte und Laubbläser für eine andauernde Belastung durch Lärm, Abgase und Staub. Ein ständiges Thema ist auch das Zuparken von abgesenkten Gehwegen (von den Innenhöfen auf die Straße). Das behindert Menschen mit körperlichen Einschränkungen ebenso wie Personen, die mit Fahrrad, Kinderwagen, etc. diese Absenkungen nutzen wollen, aber auch die Mitarbeiter der Müllabfuhr, die die Müllcontainer mühselig um die abgestellten Autos bugsieren müssen.